Erscheinungsdatum: 27/10/2021
Verlag: Wydawnictwo Literackie
Wieczny Grunwald
Mein Leben, mein Kampf, meine Niederlage.
Mit diesem Buch hat alles begonnen! Neuauflage des bahnbrechenden Romans von Szczepan Twardoch mit einem außergewöhnlich ehrlichen, intimen Nachwort.
Wieczny Grunwald erschien 2010. Mit diesem Roman begann nach Meinung vieler Kritiker die Ära von Szczepan Twardoch. In ihm fand er seinen unverwechselbaren Stil. In der Geschichte über Paszko sehen wir zum ersten Mal die Umrisse der berühmten Figuren seiner nächsten, ebenfalls viel beachteten Romane. Schließlich sieht Twardoch selbst in diesem Roman den Wendepunkt seiner Karriere. Mit Blick auf die Neuauflage hat er einen ganz besonderen Essay geschrieben. Autobiografisch, erinnerungsreich und intim, in dem er seine Schwächen offenbart, die er in Erfolg verwandelt hat.
Nie zuvor hat er so offen über seine Wurzeln gesprochen. Über sich selbst, seinen Körper, darüber, was Szczepan Twardoch ausmacht. Wofür er kämpft und wer er ist.
Ich bin nicht zart, meine Sensibilität ist die Sensibilität eines empfindlichen Messinstruments, ich bin also empfindlich gegenüber der Realität, aber nicht sensibel im Sinne von zerbrechlich, leicht zu zerstören. Im Gegenteil, ich bin unzerstörbar.
In der Schlacht bei Grunwald (Tannenberg) stirbt einer der Ordensritter – der Sohn des polnischen Königs. Er stirbt, aber er wird noch viele Male leben und sterben. Der Tod ist nur der Anfang des ewigen Tannenbergs.
Alles beginnt mit der Vergewaltigung der vierzehnjährigen Tochter eines Nürnberger Kaufmanns durch König Kasimir. Als der königliche Bastard zur Welt kommt, ist sein Vater bereits tot. Paszko kommt in das Bordell, in dem seine Mutter arbeitet. Als auch sie stirbt, besitzt der Junge als ganzes Vermögen ein kleines Messer, das er bereits mit Blut befleckt hat, und ein Tuch mit dem königlichen „K“ – das einzige Symbol seiner Herkunft. Er macht sich auf einen Weg, der ihn auf die Felder von Tannenberg führen wird. All das, um herauszufinden, wer er ist: ein „königlicher Bastard“ oder ein „Hurensohn“? Ein Ritter oder ein Mörder? Ein Pole oder ein Deutscher? Ein unglücklicher Individualist oder ein gewöhnliches Spielzeug in den Händen der Geschichte?
Die Beschreibung stammt von der Webseite des Verlags.